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Ausgabe 142 | 11. Mai 2018

 

Tops: Oliver Bäte vs. Donald Trump | Aufsichtsrat der Woche: Lufthansa
Flops: „Basta“-Typen an der AR-Spitze | Geächtete Multi-Aufsichtsräte?
Szene-News: Werhahn für Bettermann | Frauen für Dräger | Lindner vs. Weil

Tops der Woche

 

Lufthansa: Wie Karl-Ludwig Kley dem Aufsichtsrat Beine macht

Die Aktionäre der Lufthansa haben auf der Hauptversammlung am Dienstag eine Satzungsänderung abgesegnet, durch die auch der Aufsichtsrat den Sprung ins digitale Zeitalter schaffen will: Auf Vorschlag von Gremienchef Karl-Ludwig Kley gelten bei Sitzungen künftig auch Mitglieder „als anwesend“, die „durch Telefon- oder Videokonferenz“ zugeschaltet sind. Zudem darf die Wochenfrist für Einladungen „in dringenden Fällen […] angemessen verkürzt werden“. Aus unserer Sicht besonders wichtig: Der Aufsichtsrat, dem unter anderem Ex-Adidas-Chef Herbert Hainer und Henkel-CFO Carsten Kobel angehören, kann künftig auch „mit Hilfe sonstiger elektronischer Kommunikationsmittel“ Beschlüsse fassen.[...] Weiterlesen

 

Allianz-Chef Bäte & das Klima: Wer hat Angst vor Donald Trump?

Während wir über die digitale Transformation und Cybersicherheit diskutieren, kommt ein weitere riesige Herausforderung bisweilen zu kurz: Der Klimawandel hat das Potenzial, ökologische, soziale und wirtschaftliche Umwälzungen ungeahnten Ausmaßes auszulösen. Und deshalb ist es verheerend, dass die Politik ihren großen Worten zu wenig Taten folgen lässt – insbesondere seit Donald Trump ins Weiße Haus gezogen ist. Was uns aber Hoffnung macht: Die Wirtschaft, insbesondere die Finanzbranche, stößt in die Lücke und übernimmt in zunehmendem Maße Verantwortung.[...] Weiterlesen

 

 

Flops der Woche

 

Werner Brandt: Warum Aufsichtsräte keine Basta-Typen brauchen

Auf der Hauptversammlung des Medienkonzerns ProSiebenSat1 am 16. Mai wird’s hoch hergehen. Mehrere Aktionärsvertreter haben nach dem Abgang von Vorstandschef Thomas Ebeling Gesprächsbedarf angemeldet – auch mit Blick auf Aufsichtsratschef Werner Brandt. Einen Vorgeschmack gab’s Ende April im Manager Magazin: Brandt habe „den Egomanen Ebeling viel zu frei gewähren lassen“, wurde dort ein Aktionärsschützer zitiert. Der 64-Jährige habe „führungs- und intrigenstarken Managern kaum etwas entgegenzusetzen“ und sei kein „Bastatyp“.[...] Weiterlesen

 

Overboarding: Die Liste der gescholtenen Multi-Aufsichtsräte

Was haben Richard Berliand (Deutsche Börse), Günther Bräunig (Deutsche Post), Wolfgang Eder (Infineon), Jürgen Hambrecht (Daimler) und Wolfgang Reitzle (Linde) gemeinsam? Sie mussten sich in der laufenden HV-Saison harsche Kritik von Investoren und/oder Aktionärsberatern anhören: Wegen ihrer hohen Arbeitsbelastung als Vorstände oder Multi-Aufsichtsräte hätten sie nicht genug Zeit für das jeweilige Mandat, argumentierten Ivox Glass Lewis (mit Blick auf den Ex-JP-Morgan-Banker Berliand und Voestalpine-Chef Eder) sowie die Fondsgesellschaften Deka Investments (mit Blick auf den früheren BASF-Chef Hambrecht), DWS (mit Blick auf KfW-CEO Bräunig) und Union Investment (mit Blick auf Reitzle).[...] Weiterlesen

 

 

 

Szene-News

 

Dräger: Zwei Unternehmerinnen ziehen in Aufsichtsrat ein

Der frühere Lufthansa-Vorstand Stefan Lauer wird neuer Aufsichtsratschef des Lübecker Medizin- und Sicherheitstechnik-Unternehmens Dräger. Der 63-Jährige, der bereits seit fünf Jahren im zwölfköpfigen Aufsichtsrat sitzt, löst damit Ex-Altana-Chef Nikolaus Schweickard (74) ab. Dieser sei ihm „ein wunderbarer Ratgeber“ gewesen, lobte Vorstandschef und Familienunternehmer Stefan Dräger zum Abschied. Neben Lauer bestätigten die Aktionäre auf der Hauptversammlung am vergangenen Freitag den früheren Mobilcom- und Veolia-Chef Thorsten Grenz, Miele-Geschäftsführer Reinhard Zinkann sowie den einstigen Buderus-Chef Uwe Lüders für weitere fünf Jahre als Aufsichtsräte.[...] Weiterlesen

 

Familienunternehmen: Anton Werhahn löst Peter Bettermann ab

Die Neusser Werhahn-Gruppe hat einen neuen Verwaltungsratschef: Der bisherige Vorstandssprecher Anton Werhahn (59) ersetzt Peter Bettermann, der nach Erreichen der Altersgrenze von 70 Jahren wie geplant ausscheidet. Neben dem Ex-Chef des Mischkonzerns Freudenberg verlässt auch der ehemalige RAG- und Haniel-Vorstand Klaus Trützschler (69) das Kontrollgremium des traditionsreichen Familienunternehmens, das einen Jahresumsatz von rund 3,3 Milliarden Euro erzielt. Ihn wird – vorerst bis zum Jahresende – der OnVista-Mitgründer und Investor Fritz Oidtmann ersetzen.[...] Weiterlesen

 

FDP-Chef Lindner fordert „Branchenkenner“ für VW-Aufsichtsrat

Die FDP hat den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) aufgefordert, ihre Mandate als Volkswagen-Aufsichtsräte niederzulegen. „Große Konzerne sollten nicht von vielbeschäftigten Ministerpräsidenten und Wirtschaftsministern nebenberuflich überwacht werden“, sagte Parteichef Christian Lindner in einem Interview mit dem Handelsblatt. Das Land Niedersachsen solle stattdessen „wirkliche Branchenkenner“ in den VW-Aufsichtsrat schicken.[...] Weiterlesen

 

 

 

Aus den Medien

 

VW-Aufsichtsrat prüft Schadenersatzansprüche gegen Winterkorn

Martin Winterkorn gerät im Abgasskandal weiter in Bedrängnis. VW lässt seit längerer Zeit prüfen, ob der ehemalige Vorstandschef haftbar gemacht werden kann. Nun gibt es erste Berechnungen, wie teuer das Winterkorn im Ernstfall kommen könnte. Der VW-Aufsichtsrat prüft in der Abgasaffäre Schadenersatzansprüche auch gegen den früheren Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. «Die Prüfung dauert seit längerer Zeit an und wird unabhängig von behördlichen Verfahren durchgeführt», sagte Aufsichtsratssprecher Michael Brendel auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Dies habe der Aufsichtsrat bereits mehrfach erklärt.[...] Weiterlesen

 

 

 Tweet der Woche

 

Ich will nicht sagen, dass das Auto sehr gelb vom Blütenstaub ist, aber als ich an der Kreuzung stand, haben 3 Fußgänger ihre Post zum offenen Fenster reingeworfen.
@dieNail

 

 

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